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Dem Gemeinderat Oberndorf mangelt es an ökologisch orientierter Partei

Betrifft Leserbrief „Untersuchung fehlt bislang“ vom 18.Februar 2021

 

Ich erinnere mich noch, wie beim Bürgertreff 2019 Herr Acker mit Rückblick auf die Gemeinderatswahl vom Mai 2019 darauf angesprochen wurde, dass „Fridays For Future“ und Klimaschutz Hochkonjunktur haben. Wie er sich erkläre, dass keine ökologische Partei im Gemeinderat vertreten sei. Darauf antwortete er süffisant lächelnd sinngemäß, dass seine Entscheidungen offenbar bereits ausreichend am Klimaschutz orientiert seien.

Beatrix Lamprecht führt in ihrem Leserbrief zahlreiche Argumente auf, warum die Rodung der Bäume für den Hochwasserschutz eine vorschnelle Entscheidung ohne ausreichende Prüfung ist. In ihrem Leserbrief wird deutlich, dass offenbar einige Punkte von Seiten der Verwaltung nicht berücksichtigt wurden. Das ist ärgerlich. Was nützt es, wenn ich meine Internet-Suchen bei ecosia (pflanzt Bäume für Suchanfragen) statt bei Google durchführe, damit Bäume gepflanzt werden, wenn im Gegenzug in meinem Heimatort offenbar kein Wille da ist, Bäume zu erhalten? Was nützt es, wenn die Stadt Oberndorf mit dem „European Energy Award“ ausgezeichnet ist, sich aber nicht die Mühe gemacht wird, mit allen Mitteln zu prüfen, ob auf die Fällung der Bäume verzichtet werden kann. Unter Berücksichtigung dieses Sachverhalts frage ich mich: Welche Aussagekraft hat diese Auszeichnung?

Die drohenden Klimakatastrophe mahnt uns, Entscheidungen immer unter Berücksichtigung der Umwelt- und Klimaauswirkungen zu prüfen. Ja, Hochwasserschutz ist wichtig. Aber bei allem Respekt: Die Rodung der Bäume als „alternativlos“ zu bezeichnen ohne die Punkte von der BUND-Ortsgruppe Oberndorf berücksichtigt zu haben, das ist lächerlich.

Die SDP-Fraktion und Linke-Stadtrat Pfanzelt haben für eine Vertagung gestimmt um die Punkte zu würdigen – leider vergeblich. Offenbar mangelt es dem Gemeinderat Oberndorf doch an einer ökologisch orientierten Partei. Hoffentlich, wird dieses Manko den Bäumen nicht sinnlos zum Verhängnis.

Leserbrief von Tobias Raffelt, Landtagskandidat für die ÖDP


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