Kreisverband Rottweil

ödp Baden-Württemberg prangert Ergebnisse zum Schutz des Weltklimas an

Fotograf: neu-atzlenbacher   Quelle:Pixelio.de

STUTTGART, 12.01.2009 Auf die dringenden Erfordernisse zum Schutze des Weltklimas hat der Klimagipfel im polnischen Posen keine zukunftsfähigen Antworten gegeben, so lautet die einhellige Meinung des Landesparteirats der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ödp). Erneut sind Arbeitsplätze und Investitionen gegen den Umweltschutz ausgespielt worden. Auto gegen Klima, erkannte auch DIE ZEIT auf der ersten Seite ihrer Ausgabe vom 11. Dezember 2008. Kanzlerin Merkel bricht das Versprechen, das sie als die Klimakanzlerin des Jahres 2007 großspurig und medienwirksam gab. Die Automobilindustrie hat offensichtlich alle Zeichen der Zeit verschlafen. Ihr Gewinnstreben und "Weiter so!" mit spritfressenden Offroadern und CO 2 produzierenden Premiumautos soll jetzt durch die Förderung mit Steuergeldern von der Bundesregierung belohnt werden.
Die Große Koalition setzt damit ganz offen auf die Weiterführung eines rohstoff- und energiefressenden Lebensstils, der in fataler Weise das Leitbild für die "Tigerstaaten" Asiens und "Schwellenländer" Südamerikas geworden ist. "Wenn die energieintensiven Produzenten von Stahl, Alu und Zement jetzt auch noch Verschmutzungszertifikate geschenkt bekommen, ist dies ein unverantwortliches Vorbild für eine Welt, die sich kurz vor dem entscheidenden Klimagipfel 2009 in Kopenhagen auf ganz gravierende Einschränkungen einrichten sollte. Das betrifft auch die räuberische Ausbeutung von Regenwäldern und Weltmeeren", so der Landesparteirat der ödp. Die Politik unserer Tage, auch die der Grünen, nimmt die schwerwiegenden Warnungen nicht ernst, die Experten seit Jahren im Hinblick auf wirtschaftliche Katastrophen geben. Der Klimawandel mit seinen katastrophalen Folgen ist weder in der Antarktis noch im Hochgebirge zu übersehen.
Das Konzept der ödp sieht im Wandel unseres verschwenderischen Lebensstils die einzige Möglichkeit, diesen gravierenden Problemen zu begegnen.