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Ökologisch-Demokratische Partei /Familie und Umwelt (ÖDP)
am 26. Januar 2012
Sehr geehrter Oberbürgermeister Thomas Herzog,
sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung,
sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Medien,
Es wurden heute weniger die Zahlen als vielmehr die Begriffe wie Konsolidierung, Haushaltsabschluss, Zuführungsrate, zusätzliches Personal für den E-Check, Kindergarten, Ausbau Hallenbad, JUKS ³ etc. genannt, als Fünfter und Letzter (inklusiv Stadtkämmerer Rudolf Huber) in der Reihe werde ich sie wie in den letzten Jahren auch dieses Mal nicht wiederholen. Das Traurige an ihnen ist nur, dass sie stimmen und dass wir nach wie vor sparen müssen in unserer kleinen, aber dennoch „Großen Kreisstadt“ Schramberg.
Sehr geehrter Herr Landrat Dr. Michel,
sehr geehrte Damen und Herren der Verwaltung,
liebe Kolleginnen und Kollegen, Zuhörerinnen und Zuhörer hier im Saal,
wie jedes Jahr beginne ich damit, dass ich als letzter der Runde die vielfach genannten Zahlen des Haushalts nicht wiederholen werde, sei dies für Bildung und Schulen, Soziales und Gesundheitswesen, Öffentlicher Personennahverkehr oder der Zustand der Straßen.
An den Anfang möchte ich unseren Dank an die Verwaltung für die im Jahr 2011 geleistete Arbeit stellen.
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Am Samstag, dem 10. März 2012 findet ab 8 Uhr die nächste Altpapiersammlung der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) zugunsten der „Haitihilfe Schramberg“ und der eigenen Parteikasse in den Stadtteilen Sulgen und Schönbronn statt. Die Container stehen wie immer am Parkplatz der Turn- und Festhalle in Sulgen. Da die ÖDP als einzige Partei keine Betriebs- und Konzernspenden annimmt, betätigen sich ihre Mitglieder in ihrer Freizeit durch bürgerschaftliches Engagement, um die Ausgaben für Wahlkämpfe zu finanzieren. Gleichzeitig möchte die ÖDP aber nicht nur in die eigene Tasche wirtschaften, sondern gleichzeitig helfen, soziale Missstände in der Welt zu beseitigen.
Der Kreisverband Rottweil unterstützt daher mit dem Erlös der Papiersammlung die „Haitihilfe Schramberg“, weil Haiti eines der ärmsten Länder der Welt ist. In diesem Land herrschen für uns in Deutschland unvorstellbare soziale, wirtschaftliche und ökologische Missstände, die dort aus eigener Kraft vor Ort nicht bewältigt werden können. Durch das Erdbeben im Januar 2010 ist die Situation trotz der weltweiten Millionenhilfe vor allem draußen am Lande noch viel schlechter geworden. Dort ist die „Haitihilfe Schramberg“ mit sozialen und ökologisch-nachhaltigen Projekten tätig. Das ungeheuerliche Elend in und um die furchtbar zerstörte Hauptstadt von Haiti kann nur mit Hilfe von außen gelindert werden. Man muss dafür nur die eigene Bequemlichkeit überwinden und darf das Altpapier nicht in die blaue Tonne werfen, sondern muss es sammeln, wenn möglichst auch sortieren, und am Sammeltag ab 8 Uhr morgens am Gehweg deutlich sichtbar und wenn möglichst Regen geschützt bereit legen.
Jeder, der mitmacht, kann durch ein bisschen eigene Mühe bedürftigen Menschen helfen, ohne dabei eigenes Geld in die Hand zu nehmen. Es erleichtert allen Beteiligten die Arbeit, wenn bereits nach zwei Kategorien vorsortiert und in Kartons bereit gestellt wird. Kategorie A sind Zeitungen, Werbung aller Art, Zeitschriften und Magazine, Kataloge und Telefonbücher. Kategorie B sind Kartonagen und jedes andere Papier wie Bücher, Briefe, Verpackungen aller Art, Geschenkpapier etc.
In den Außenbereichen wird nicht gesammelt, an der Mitarbeit interessierte und sozial eingestellte Menschen müssen das gesammelte Material leider zu den Containern am Parkplatz der Turn- und Festhalle bringen. Weitere Helferinnen und Helfer sind hochwillkommen, Anruf genügt bei Bernd Richter: Tel.: 07422/55288; wenn irgendwo Material liegen bleibt, bitte am Samstag nach 17 Uhr oder am Sonntag nach der Sammlung einfach anrufen. Für Getränke und Vesper ist während der Sammelaktion gesorgt.
In den letzten Jahren hat der Ortsverband Schramberg der Ökologisch-DemokratischenPartei / Familie und Umwel(ÖDP) gegen eine Spende von 5.- Euro zahlreiche Christbäume zu Hause abgeholt und entsorgt. Diese Dienstleistung bietet der Ortsverband ab sofort erneut in den nächsten Wochen bis zum 31. Januar 2012 an. Wie im Vorjahr kommt die Hälfte der Einnahmen einem heimischen Projekt zugute. Die ÖDP unterstützt mit ihrer Weihnachtsbaumaktion auch in diesem Jahr das Projekt „Wir machen Schule. Machen Sie mit.“ der Stiftung St. Franziskus in Heiligenbronn. Dort entsteht zur Zeit ein modernes Schulgebäude für blinde, sehbehinderte, hörgeschädigte und taubblinde Kinder. Die andere Hälfte trägt zur Finanzierung der politischen Arbeit der ÖDP bei. „Wir Ökodemokraten fordern ein Verbot für Firmenspenden an Parteien, nehmen selbst keine und haben das in unserer Satzung festgeschrieben“ so Bernd Richter. „Die ÖDP vor Ort finanziert sich vor Ort vor allem durch Privatspenden.“ Wer seinen Christbaum auf diese Weise los werden möchte, ruft einfach beim Ortsverbandsvorsitzenden Bernd Richter unter Telefon 07422/55288 an, sendet ein formloses Fax unter 07422/55287 oder schreibt eine e-Mail: bernd.richter [at] oedp-bw [dot] de . Das Angebot gilt wie immer für alle Ortsteile bzw. diesen Nahbereich der Großen Kreisstadt Schramberg.
Das Aktionsbündnis Rottweil „K 21 – Für einen modernen Kopfbahnhof Stuttgart“ sucht mit einem Infostand das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern, die ungern rund 4 Steuermilliarden sinnlos verpulvert haben möchten. Die Ökologisch-Demokratischen Partei /Familie und Umwelt (ÖDP) ist Mitglied im Aktionsbündnis. Die Aktivisten informieren über die Lüge, dass der Ausstieg aus diesem unterirdischen Irrsinnsprojekt das Land Baden-Württemberg angeblich 1,5 Milliarden €uro kosten solle. Der Infostand steht in der oberen Hauptstraße in der Fußgängerzone morgen, Samstag, den 19. November 2011 von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Seit 1994 haben sich die Befürworter der unterirdischen Durchgangsstation immer geweigert, realistische Alternativmodelle vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Bund) und Verkehrsklub Deutschland (VCD) und anderen Organisationen zu untersuchen. 20 Jahre lang haben sie den Kopfbahnhof leider bewusst verlottern lassen.
Am Montag, dem 7. November 2011 gründeten Mitglieder der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP), von Bündnis 90/Die Grünen, vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), von den Naturfreunden und weitere Interessierte das „Aktionsbündnis für K 21 im Landkreis Rottweil “.
Es gibt drei Meinungen in Baden-Württemberg zum Bahnhof in Stuttgart. Die einen kümmern sich um gar nichts, andere wollen den unterirdischen Durchgangsbahnhof (S 21) bauen und wieder andere wollen einen modernisierten oberirdischen Kopfbahnhof (K21) behalten. Dieser Streitfall – K21 oder S 21 - soll am 27. November 2011 mit einem Volksentscheid zu Ende gebracht werden. Bislang hat keine Organisation, die auf Landesebene am Aktionsbündnis gegen S 21 beteiligt ist, im Landkreis Rottweil zu einem Gruppen übergreifenden Aktionsbündnis aufgerufen. Der Kreisverband Rottweil der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) macht dafür den ersten Schritt und lädt alle Interessierten zu einem Treffen ein, das am Montag, dem 7. November 2011 ab 20 Uhr in Dunningen im Ortsteil Seedorf in der Freudenstädterstr. 45 im Gasthaus Rose stattfindet.
Es soll abgeklärt werden, ob wir gemeinsam so viel wie möglich von den Vorschlägen erfolgreich umsetzen können, die vom Aktionsbündnis auf Landesebene erarbeitet und vorgeschlagen werden. Keine Gruppierung kann das allein bewerkstelligen, denn die Hürden für einen Volksentscheid sind in Baden-Württemberg wahnsinnig und undemokratisch hoch.
Auf Landesebene arbeiten neben Einzelpersonen die Parteien Bü 90/Die Grünen, die ÖDP und die Linke, viele SPD-Mitglieder und die Piraten, aber auch der VCD (Verkehrsclub Deutschland), der BUND (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland), der Nabu (Naturschutzbund), Campact, attac, Naturfreunde, der Fahrgastverband „Pro Bahn“ und die Parkschützer u.a. mit.
Alle interessierten Mitglieder dieser Organisationen, aber auch alle anderen interessierten Einzelpersonen sind zur Teilnahme an diesem Treffen aufgefordert. Aus Zeitgründen kann es keine weiteren Vorbesprechungen nach diesem Abend geben. Die Umsetzung muss umgehend in den knapp drei Wochen danach erfolgen. Am Treffen interessierte Mitbürgerinnen und Mitbürger möchten sich bitte bis kommenden Samstag 12 Uhr mittags bei Bernd Richter per Telefon 07422/55288, E-Mail bernd.richter [at] oedp-bw [dot] de oder per Fax 07422/55287 melden, damit das Gasthaus seinen Personaleinsatz planen kann. Wenn Sie vorab den Aktionsleitfaden des Landes-Aktionsbündnisses zugemailt bekommen wollen, teilen Sie das ebenfalls Bernd Richter mit. Das beschleunigt mit Sicherheit die Gespräche bei unserer gemeinsamen Veranstaltung.
Vortrag von Christian Gelleri
am Fr. 07. Oktober 2011 im Albert Schweizer Saal des Evangelischen Gemeindehauses (Oberndorfer Str. 24) in Schramberg. Beginn der Veranstaltung ist um 20.00 Uhr.
Christian Gelleri ist ein ausgewiesener Finanzexperte und Querdenker dazu. Auf seine Initiative gründete sich die derzeit erfolgreichste Regionalwährung Deutsch-lands der „Chiemgauer“.
Gelleri versteht es in seinen Vorträgen in die Tiefe zu gehen und die Zusammenhänge von Finanzkrise und den eigenen Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
Die Veranstaltung bereitet vor und koordiniert Gwinner e.V. .
Wir stellen folgenden Antrag im Gemeinderat zum baldigen Beschluss.
Der Gemeinderat möge beschließen:
1. Der öffentliche Teil der Ratssitzung soll baldmöglichst als Live-Übertragung im Internet (Stadt-Webseite) für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich sein.
2. Für die Bürgerinnen und Bürger soll es möglich werden, via Chat, Twitter und Facebook online Fragen zu stellen, die im Rahmen der Einwohnerfragestunde
der Ratssitzung – soweit möglich - beantwortet werden. Nicht erledigte Fragen sollen wie bisher auch auf schriftlichem Weg beantwortet werden.
3. Die Verwaltung wird beauftragt, bis zum Beginn der Haushaltsberatungen ein Konzept vorzulegen, wie die Live-Übertragung technisch umgesetzt werden kann. Hierbei sollen auch Aussagen zu den Kosten der Übertragung vorgelegt werden.
Begründung:
Dieses Angebot im Rahmen der sich rasant ändernden Möglichkeiten der Kommunikation mittels Internet, Twitter , Facebook etc. soll vor allem Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit geben, an der Kommunalpolitik aktiv teilzunehmen (Einwohnerfragestunde online) bzw. ohne große Berührungsängste Entscheidungsprozesse mitzuerleben. Es besteht die Chance, ein breiteres Interesse bei Jugendlichen an der Kommunalpolitik zu wecken.
Zugleich möchten die Bürgerinnen und Bürger ebenfalls frühzeitig die Möglichkeit haben, den politischen Akteuren Fragen zu stellen bzw. Anregungen zu geben, bevor endgültige Entscheidungen gefällt werden.
Der Verlauf und die Ergebnisse des Schlichtungsverfahrens „Stuttgart 21" haben deutlich gemacht, dass die Öffentlichkeit ein großes Interesse an politischen
Prozessen hat und schon im Entstehungsprozess der Meinungsbildung frühzeitig informiert sein will.
Mit den neuen Medien ergibt sich hier die Chance, eine neue Kommunikations- und Diskussionskultur zu etablieren.
Landauf, landab positionieren sich Städte mit hohen Ansprüchen in Bezug auf Produktion und Nutzung von erneuerbarer und daher umweltfreundlicher Energie. Sonnenenergie und Energieeffizienz ist im Rahmen des Klimawandels in aller Munde.
Die Stadt Tuttlingen ist dabei, eine Gesellschaft für Erneuerbare Energien zu gründen. Ziel ist es, gemäß der Berichterstattung in der NRWZ-online vom 14. Juli 2011, dass in Tuttlingen 52 % des gesamten Stromverbrauchs im Jahr 2020 regenerativ erzeugt werden sollen. „Beim Strom, den die SWT direkt verkaufen, soll dieser Wert sogar bei 72 Prozent liegen.“ Durch entsprechende Investitionen „soll die Steigerung in Tuttlingen durch neue Anlagen erzeugt werden.“ Das können Windkraft- und Photovoltaikanlagen sein. Über Projektgesellschaften vor Ort sollen sich auch Bürgerinnen und Bürger daran beteiligen können. Dafür wird eine „Gesellschaft für erneuerbare Energie“ gegründet, an der sich alle Interessierten beteiligen können.“
Der Gemeinderat möge beschließen:
Stadtverwaltung, Stadtwerke und Gemeinderat informieren sich so schnell wie möglich über das Tuttlinger Modell.
Umliegende Gemeinden der Raumschaft werden kontaktiert und sollen sich bei Interesse an dem Projekt beteiligen können.
In der Zielsetzung sollten die Stadt Schramberg und ihre Raumschaft wenn möglich nicht hinter die Ziele der Stadt Tuttlingen und der beteiligten Gemeinden zurückfallen.
Begründung:
Bis zum Jahr 2022 ist der Atomausstieg entschieden und die Energiewende in Deutschland definitiv eingeleitet. „Einige Städte im Südwesten drehen schon jetzt in ihren Rathäusern den Hahn für Atomstrom ab. Sie wollen Vorbild sein – auch wenn es Geld kostet.“ So stand es am 19. Juli 2011 in der Tageszeitung „Schwarzwälder Bote“. Die Stadt Tuttlingen ist bestrebt, direkt dazu beizutragen, mehr Ökostrom zu produzieren, und zwar dezentral, damit „die Wertschöpfung in unserer Region stattfindet.“ (NRWZ)
Fluorn-Winzeln, 28.03.2011:

Foto: wikimedia commons
Angesichts der Ereignisse in Japan und der bevorstehenden Landtagswahl fordert die umweltpolitische Sprecherin der ödp Baden-Württemberg, Verena Föttinger, eine völlige Abkehr von der todbringenden Atomtechnologie und nicht nur eine taktische Aussetzung der Laufzeitverlängerung von alten Atommeilern.
siehe Ödp-Landesverband http://oedp-bw.de/node/289
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
wie am 24. März im Gemeinderat angekündigt, folgt hiermit die schriftliche Fassung unserer Anfrage. Wir sind nicht im Aufsichtsrat der Stadtwerke vertreten und haben deswegen folgende zwei Fragen:
--- Wie hoch ist die Summe, die aufgebracht werden muss, um den Anteil der EnBW durch die Stadt zu übernehmen und um damit die Stadtwerke zu 100 % von der EnBW unabhängig zu machen.
Die Summe könnte unserer Meinung nach auch durch eine Bürgerbeteiligung erfolgen, falls dies von der Stadt als gangbarer Weg gesehen wird. Evtl. wäre auch eine genossenschaftliche Organisation möglich.
--- Wann kann in so einem Fall der Vertrag mit der EnBW aufgelöst werden?
Begründung:
Die EnBW hat einen hohen Atomstromanteil, von dem wir unter dem Eindruck von Fukushima wegkommen sollten. Wir haben auch die Verpflichtung, stärker die Nachhaltigkeitswerte des Kyoto-Abkommens in den Mittelpunkt unseres Handelns zu stellen.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Richter
„Die BRD ohne Atomstrom – machbar?“ hieß der Vortrag des Atomphysikers Prof. Dr. Klaus Buchner, zu dem der Kreisverband Rottweil der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) eingeladen hatte. Er stellte die Gefahren der Atomkraft dar und forderte eine Wende in der Energiepolitik. Prof. Buchner (70) arbeitete früher an der Technischen Universität München und am Max-Planck-Institut für Physik und „war Sachbeistand bei Genehmigungsverfahren für Atomkraftwerke“. Er erlebte einen unheimlich „hemdsärmeligen Umgang mit Sicherheit" bei den zuständigen Behörden. Als Physiker findet er die Technik zwar faszinierend, aber sie ist für ihn nicht mehr verantwortbar. Zu den Gefahren von Fukushima in Japan meinte er: Die Einsatzkräfte rund um das Atomkraftwerk sind "Todeskandidaten, genau wie in Tschernobyl." Das schlimmste Szenario ist für ihn eine mögliche Kernschmelze mit einer nachfolgenden Dampfexplosion, die die Strahlung mit enormer Wucht wie in Tschernobyl in der Luft verteilt.
Nach Ansicht von Klaus Buchner braucht die BRD eine neue Energiepolitik, denn die Atomkraft wird keineswegs CO 2-frei hergestellt, wie uns vorgebetet wird. Allein pro Jahr müssen für das Bestücken eines Reaktors mit Brennelementen eine halbe Million Tonnen radioaktives Material bewegt werden. Zusätzlich schädigt der Abbau von Uran die Gesundheit der betroffenen Arbeitskräfte in den Bergwerken. Die Arbeiter erkranken meist an Krebs oder chemischer Vergiftung durch Schwermetalle. Viele sterben an den Folgen und wissen nicht einmal warum.“
Für Prof. Buchner ist in Deutschland am unsichersten das in der vergangenen Woche vom Netz genommene Atomkraftwerk Neckarwestheim. Ein Unglück ist dort eigentlich um ein Vielfaches wahrscheinlicher als in Fukushima", sagte der Atomexperte. Der Erdboden um das AKW Neckarwestheim ist bereits zweimal kräftig "abgesunken“, denn das AKW steht auf äußerst brüchigem Kalkgestein. Das Grundwasser wäscht immer wieder große Hohlräume unter dem AKW aus. Im Jahr 2003 öffnete sich nur viereinhalb Kilometer vom AKW entfernt plötzlich ein Loch von 18 Metern Tiefe."
Für Buchner ist es bis zum Jahr 2050 möglich, die Stromversorgung vollständig auf erneuerbare Energien umzustellen. Bis 2015 können alle Kernkraftwerke abgeschaltet werden, ohne dass die Lichter ausgehen und Maschinen aufgrund der Stromversorgung still stehen.
In Baden-Württemberg kann gemäß Bernd Richter, dem ÖDP-Landtagswahlkandidaten im Wahlkreis Rottweil, als Ersatz für die AKW‘s noch viel für einen weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien getan werden. Das Land liegt ganz hinten bei der Windkraft, es gibt noch Hunderttausende günstige Dächer für die Solarenergie zur Warmwasseraufbereitung und Stromproduktion, aber auch die Kraft-Wärmekopplung hat noch ein kräftiges Entwicklungspotential. Dazu kommen bisher nicht ausgeschöpfte hohe Einsparmöglichkeiten in Industrie und Haushalten. Die Bundesrepublik hängt definitiv nicht vom Atomstrom ab, vor allem auch deswegen, weil wir 20 % Stromüberproduktion haben.


Dem Ortsverband Schramberg und Kreisverband Rottweil der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) ist es durch ihren Landesvorsitzenden Bernd Richter kurzfristig gelungen, den Atomphysiker Prof. Dr. Klaus Buchner für den Vortrag „Die BRD ohne Atomstrom – machbar?“ zu bewegen, in den Wahlkreis 53 Rottweil zu kommen.
Der Vortrag findet im Atelier der Grund-,Haupt- und Werkrealschule in Schramberg-Sulgen statt am Dienstag, dem 22. März 2011 um 20 Uhr. Eingang über den Pausenhof. Der Eintritt ist frei und es gibt Getränke.
Die ÖDP tritt seit langem für den „Atomausstieg – jetzt“ ein. Wir haben 20 % Überproduktion an Energie, so Herr Flassbart, Leiter des Umweltbundesamtes, in diesen Tagen. Gemäß seiner Aussage ist der Ausstieg bis spätestens 2017 machbar, gemäß der Forderung der ÖDP vermutlich schon bis zum Jahre 2015. Wir haben hohe, bislang unausgeschöpfte Einsparmöglichkeiten im Stromverbrauch und können die Produktion der Erneuerbaren Energien um ein Mehrfaches steigern. Informieren Sie sich und diskutieren Sie mit Prof. Buchner und Bernd Richter, dem Wahlkreis- und Spitzenkandidat der ÖDP.
"Die BRD ohne Atomstrom - machbar?" oder "AKW's abschalten - Stromlücke?
Nach der Entscheidung über die Privatisierung der Kreiskrankenhäuser in Rottweil und Schramberg bleibt wieder Zeit für andere wichtige Themen wie die Verhinderung des unterirdischen Durchgangbahnhofs Stuttgart 21 und Modernisierung des jetzigen Kopfbahnhofs K 21.
In Zusammenarbeit mit den Parkschützern rufe ich als stellvertretender Koordinator im Wahlkreis 53 Rottweil zur nächsten Demonstration in Schramberg auf, da diese Stadt in der bisherigen Tradition der winterlichen Samstagdemos nach Rottweil, Oberndorf und Sulz an der Reihe ist.
Beginn ist in Schramberg-Tal um 16 Uhr am Rathausplatz am kommenden Samstag, dem 19. März 2011. Die Demo dauert maximal bis 17 Uhr samt dem obligaten Schwabenstreich, auch wenn dieser in Stuttgart üblicherweise erst um 19 Uhr stattfindet.
Es ist heiße Wahlkampfzeit. Wir demonstrieren, damit die Stuttgarter Bevölkerung sieht, dass sie nicht allein gelassen wird und der Widerstand im ganzen Land lebendig ist. 7 Milliarden Euro sinnlos zu vergraben, ist keine Kleinigkeit. Hauptredner ist Bernd Richter, Landtagswahlkandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei /Familie im Wahlkreis Rottweil und Spitzenkandidat der ÖDP. Nach der Demo diskutiert Bernd Richter mit Ihnen.
Im Falle von Fragen kontaktieren Sie mich bitte unter Tel.: 07422/55288 oder E-Mail: bernd.richter@ oedp-bw.de
Bernd Richter, Kandidat der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) im Wahlkreis 53 Rottweil ist übermorgen, Samstag, den 19.03.2011 von 10.00 Uhr bis 12 Uhr am Wochenmarkt in Schramberg in der Fußgängerzone anwesend. Er ist auch Spitzenkandidat der ÖDP in der Landtagswahl und diskutiert gern wichtige Fragen der Landespolitik.
http://www.pro-region-schramberg.de/index.php
Wer hätte gedacht, dass die Wahrheit so schnell ans Licht des Tages kommt. Auf der Kreisseite steht heute: „Mit der Kreistags-Entscheidung für Helios sei jetzt die Basis dafür geschaffen, die Krankenhauslandschaft im Landkreis Rottweil vernünftig zu ordnen. Das sagt der SRH-Konzern, Besitzer des städtischen Krankenhauses in Oberndorf.“ Danach folgt die wörtliche Aussage ‚„Für die beiden Krankenhäuser in Rottweil und Oberndorf sehe ich gute Entwicklungsperspektiven‘, unterstreicht Klaus Hekking, Vorstandsvorsitzender des SRH-Konzerns, der das Oberndorfer Kreiskrankenhaus übernimmt.“
Als Höhepunkt der Berichterstattung folgt: „Hekking, unter anderem Aufsichtsratsmitglied bei Helios ... geht … auch von einer positiven Kooperation der beiden Kliniken aus, die alle auf dem Weg zu einer neuen, zukunftsfähigen Krankenhausstruktur im Kreis voranbringe. ‚SRH und Helios pflegen eine durchaus gute Nachbarschaft.‘“ Von wem auch immer dieses letzte Zitat stammt, vermutlich von Herrn Hekking, diese Informationen lassen das absolut krasse regional-egoistische Verhalten der Kollegin Hunds und der Kollegen der Rottweil-Oberndorf Schiene von Kollege Acker bis hin zum Kreisrat Hammer aus Vöhringen in noch klarerem Licht erscheinen.
Jetzt wird die Niederträchtigkeit im Abstimmungsverhalten gegenüber der Stadt und Raumschaft Schramberg am vergangenen Montag endlich voll verständlich. Ich habe mich immer gefragt, warum so viele Kollegen CDU-Kreisräte plus SPD-Kollegin Hunds so kaltblütig das Krankenhaus Schramberg samt seinen 350 Arbeitsplätzen opfern. Jetzt ist mir auch klar, wieso Oberbürgermeister Bross und andere aus Rottweil so vehement für Helios eingetreten sind.
Mein Gedanke war immer: „Was läuft da im Hintergrund?“ Jetzt zeigt sich aber wieder einmal, dass das große Kapital seine Fäden gesponnen hat und sowohl die christliche CDU als auch die liberale FDP mehrheitlich mit verlogenen und vorgeschobenen Argumenten dafür gesorgt haben, dass diese beiden in der Führungsebene verbundenen Konzerne auf Kosten unserer Raumschaft profitgierig Gewinne einsacken können – allerdings auch auf Kosten eines ganzen Krankenhauses und durch die wirtschaftliche Schwächung eines Drittels des Kreisgebiets - von den benachteiligten Patientinnen und Patienten gar nicht zu reden.
Es soll mir keiner erzählen, dass diese Verquickung in den Führungsebenen der Konzerne SRH und Helios weder Bürgermeister Acker und den Oberndorfer Gemeinderätinnen und –räten noch unseren beiden beratenden Rechtsanwälten bekannt war! Ich unterstelle dieses Wissen daher aber auch Landrat Dr. Michel. Zumindest kann ich mir jetzt nicht mehr vorstellen, dass er es nicht gewusst hat. Die Stadt Oberndorf hält in der neuen Gesellschaft 25 % Anteile an ihrem ehemaligen städtischen Krankenhaus. Sind Bürgermeister Acker und Kreisrätin Hunds daher wirklich nicht befangen gewesen bei der Abstimmung? Die Befangenheit ist diskutiert worden, aber die Beiden hätten über diese Verquickung in Vorstand und Aufsichtsrat informieren müssen.
Noch nie bin ich aus irgendeiner Sitzung des Kreistags oder Stadtrats in über zwanzig Jahren in so einer frustrierten Stimmung wie am letzten Montag gegangen, aber jetzt fühle ich nur noch eine kalte Wut der Hilflosigkeit in mir über so viel Niederträchtigkeit.
Es braucht viel Kraft, so ein abgekartetes Spiel auszuhalten. „Lass den Landrat und vor allem die Kommunalaufsicht, sprich das Regierungspräsidium in Freiburg erst einmal die Rechtmäßigkeit des Beschlusses vom vergangenen Montag in allen Richtungen prüfen.“ sagte ich mir. „Noch ist nicht alle Hoffnung verloren.“
Rainer Sturm / pixelio.de
Bernd Richter Kreisrat der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP)
Bildquellenangabe: RainerSturm / pixelio.de
Rottweil, den 28. Februar 2011
Ich spreche für die zwei Drittelmehrheit der Fraktion der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) zur Entscheidung im Bieterverfahren HELIOS und AMEOS
Lieber Mitbürgerinnen und Mitbürger des Landkreises Rottweil,
sehr geehrter Herr Landrat, liebe Kollegin Frau Hunds,
liebe Kollegen des Kreistags,
es ist erstaunlich, dass Sie, Herr Oberbürgermeister Pross, immer noch auf der breiten Straße des krassen Egoismus wandeln wie schon letztes Jahr, als es um die Entscheidung ging, den Krankenhausstandort Schramberg klein zu machen und die Stadt Rottweil mit Sitz des Landratsamts groß zu machen. Gott sei Dank haben sich nicht alle Fraktionssprecher/innen auf ihr mieses Niveau herunterziehen lassen. Da Sie am 14. Februar bei der nichtöffentlichen Sitzung des Kreistags als Gast dabei sein durften, wussten Sie am 24. Februar 2011 ganz genau, dass es sich bei den beiden Krankenhäusern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um einen Betrieb handelt, weil das von Herrn Dr. Eschmann von Helios auf Grund eines Gutachtens bestätigt wurde. Dafür sprechen vor allem zwei Fakten. Es gibt einen Gesamtbetriebsrat für beide Häuser und einen Verwaltungsleiter für beide Häuser. Der Schramberger Krankenhausverwalter, Herr Weißer, ging letztes Jahr in Rente, wurde nicht mehr ersetzt und unterstand immer dem Geschäftsführer der Gesundheitszentren GmbH Rottweil, zur Zeit Hans-Martin Kipp.
Letztes Jahr wollten Sie für Schramberg die kleinste Lösung, nämlich die Portalklinik mit 25 bis 40 Betten, die nach der Einschätzung vieler Betroffener mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lange überlebt hätte. Jetzt wollen Sie das Schramberger Krankenhaus sogar ganz platt machen zugunsten der Stärkung Rottweils, obwohl sie ebenfalls genau wissen, dass das Rottweiler Krankenhaus neben Oberndorf und dem Oberzentrum in Villingen-Schwenningen nur überleben kann, wenn die Schramberger Raumschaft plus das Hinterland in den Nachbarkreisen das Rottweiler Haus stützt. Selbst Helios gibt zu, dass sie mit maximal 20 % der bisherigen Patienten aus dem Schramberger Raum rechnen.
Sie, Herr Pross, wissen ebenfalls, dass die Schließung in Schramberg das Aus für etwa 300 Arbeitsplätze bedeutet. Das sind 100 in Schramberg und 200 in Rottweil, die anderen Schramberger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übernehmen nämlich zwangsweise die dann in Rottweil gekündigten Arbeitsplätze, weil es nur einen Sozialplan für beide Häuser gibt. Sollte gegen jede menschliche Vernunft Ihr Wunsch wahr werden und das Schramberger Krankenhaus geschlossen werden, was unser Herrgott durch eine sinnvolle Abstimmung am kommenden Montag verhüten möge, gibt das mit Sicherheit nur böses Blut und im wahrsten Sinne des Wortes eine „Bombenstimmung“ bei allen Betroffenen. Ich weiß wirklich nicht, woher Sie und die mitunterzeichnenden Fraktionssprecher die Überzeugung haben, dass nur diese Lösungsvariante „gewährleistet, dass das Kreiskrankenhaus Rottweil nicht nur in den kommenden Jahren überleben, sondern sich für die nächsten Jahrzehnte erfolgreich am Markt behaupten kann.“
Ich hoffe allerdings mit Ihnen, dass dieses Mal auch viele Rottweilerinnen und Rottweiler bei der öffentlichen Kreistagssitzung dabei sein werden, um sowohl die Diskussion als auch das Abstimmungsverhalten ihrer Kreisrätinnen und Kreisräte zu verfolgen. Wir alle sitzen in einem relativ kleinen Boot, sind für den gesamten Landkreis Rottweil verantwortlich und brauchen eine für alle erträgliche Lösung, nämlich den Erhalt von beiden Häusern in Verbindung mit einer guten Finanzierung für den/strong Kreishaushalt. Mit freundlichen Grüßen Bernd Richter, Kreisrat der Ökologisch-Demokratischen strongPartei / Familie und Umwelt (ÖDP) Der Ortsverband Schramberg der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) unterstützt den landesweiten Aktionstag gegen Stuttgart 21. Er findet am Samstag, dem 5. Februar 2011 an vielen Orten in Baden-Württemberg statt und wird vom BUND-Landesverband Baden-Württemberg (Bund für Umwelt und Naturschutz) und dem Online-Kampagnennetzwerk Campact organisiert. Der Ortsverband Schramberg der ÖDP bietet Mitfahrgelegenheit nach Rottweil an. Abfahrt in Sulgen an der Rose ist um 8.50 Uhr am Paradiesplatz in Schramberg-Tal und um 9.00 Uhr in Sulgen-Rose mit Zusteigemöglichkeit in Dunningen. Er steht unter dem Motto „Stuttgart 21 bremst aus“. Je mehr Geld Stuttgart 21 verschlingt, desto weniger bleibt für den Nahverkehr in den Regionen. Treffpunkt ist um 9.30 Uhr am Bahnhof in Rottweil und um 10 Uhr erfolgt der Demonstrationszug zum Markt. Bringen Sie Plakate und Instrumente für einen morgendlichen Schwabenstreich mit. Der BUND schreibt auf seiner Homepage: „Die wochenlange Schlichtung unter Heiner Geißler hat eklatante Mängel bei der Planung von Stuttgart 21 aufgedeckt. Gerade nach der Schlichtung ist das verkehrspolitisch völlig verantwortungslose Investitionsprojekt bei weitem noch nicht durch. Jetzt gilt es, unsere Argumente gegen Stuttgart 21 in den Landtagswahlkampf zu tragen. Wir wollen Druck machen für einen Baustopp, einen Bürgerentscheid über den Tiefbahnhof in der Region Stuttgart und eine landesweite Volksbefragung über die Neubaustrecke nach Ulm. Politik und Bahn üben sich bereits wieder im Vergessen, die Landesregierung lehnt es ab, die Quoten für Volksentscheide zu senken und die Bahn will den Stresstest für Stuttgart 21 ohne Beteiligung neutraler Gutachter und der Fachleute des Aktionsbündnisses durchführen. Deshalb brauchen wir den vehementen öffentlichen Protest für das bessere und deutlich günstigere Konzept „Kopfbahnhof 21“ und für mehr direkte Demokratie in unserem Land! Große Pappmodelle eines Nahverkehrszuges, getragen von unseren Aktiven vor Ort, nehmen an Fahrt auf – und werden von Stuttgart 21 ausgebremst. Damit symbolisieren wir die Konsequenzen des Prestigeprojekts Stuttgart 21 – je mehr Geld der Tiefbahnhof verschlingt, desto weniger bleibt für den Ausbau und die Modernisierung des Nahverkehrs in den Regionen. Liebe Mitglieder, Interessentinnen und Interessenten Wir, der Kreisvorstand Rottweil, bitten Sie daher alle, sich so aktiv wie möglich in den Wahlkampf einzubringen, um die ökologisch-demokratische Entwicklung in unserer Gesellschaft voranzutreiben. Bernd Richter 1. Vorsitzender 78713 Schramberg Die Sendung wird donnerstags 20.15 -21.00 Uhr live im SWR-Fernsehen Bernd Richter, Landesvorsitzender in Baden-Württemberg und Spitzenkandidat der ÖDP zur Landtagswahl am 27. März 2011, Kreisverbandsvorsitzender im Landkreis Rottweil, Stadt- und Kreisrat von Schramberg, Rede bei der Demonstration in Rottweil am 4. Dezember 2010, 16 Uhr Der Kreisverband Rottweil der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) ruft in der kalten Jahreszeit nicht mehr jeden Mittwochabend zur Demo gegen Stuttgart 21 in den vier größten Städten Rottweil, Schramberg, Oberndorf und Sulz auf, sondern schränkt die Aktivitäten auf einen Rhythmus von etwa vier Wochen ein. Außerdem wird vom Mittwochabend auf den Samstagnachmittag gewechselt. Die nächste Demo findet daher am Samstag, dem 4. Dezember 2010 bei Tageslicht um 16 Uhr in Rottweil in der Fußgängerzone vor dem Alten Rathaus statt. Auch wenn der Einsatz der örtlichen CDU für einen verbesserten Busverkehr in Schramberg in den vergangenen Jahren sehr lobenswert war, scheint die Sicht des Stadtverbandes auf den Öffentlichen Personenverkehr weiterhin durch ideologische Scheuklappen eingeschränkt zu sein. Für einen Durchschnittsreisenden ist es unerheblich, wenn der ICE von Stuttgart nach München nach dem Milliardenumbau einige Minuten schneller ist, maßgeblich ist die Gesamtreisezeit, die ich von Schramberg oder Aichhalden zum XY-Dorf brauche. Alle seriösen Gutachten von Praktikern belegen, dass eben diese Gesamtreisezeit durch Stutgart 21 eher länger wird, weil durch die erhebliche Verkleinerung des Stuttgarter Bahnhofs ein Nadelöhr entsteht, das die derzeit üblichen regelmäßigen Verspätungen nicht auffangen kann und damit Reisende im Regionalverkehr ebenso regelmäßig ihre Anschlüsse verpassen läßt. Es wäre auch sinnig gewesen, sich vor der Pressemitteilung mit der Geschichte von Stuttgart 21 auseinanderzusetzen, bevor man der ÖDP "bewußt falsche Informationen" vorwirft. Die ÖDP hat nämlich recht, wenn sie behauptet, Stuttgart 21 sei nicht ausreichend demokratisch legitimiert: Bereits 2004 versprach der Stuttgarter OB Schuster (CDU) einen Volksentscheid, falls auf die Stadt Kosten von mehr als 100 Mio € zukämen. Dieses Versprechen wurde bekanntlich nicht eingelöst. Und nicht nur das: Noch während eine Initiative bereits 2007 (von wegen der Protest komme erst jetzt) über 60.000 Unterschriften von Stuttgartern im Rahmen eines Bürgerbegehrens sammelte, um einen Volksentscheid zu erzwingen, unterzeichnete Schuster noch schnell einige maßgebliche Verträge, um damit dem Bürgerbegehren die rechtliche Zulassung zu entziehen. Erst dann begannen die S21-Gegner, die Straßen zu erobern. So viel zum Demokratieverständnis der Schramberger CDU. Jens Zehnder / pixelio.de Wenn jemand falsch informiert im Zusammenhang mit dem Umbau des oberirdischen Stuttgarter Kopfbahnhofs (K 21) zur unterirdischen Durchgangsstation Stuttgart 21 (S 21), dann ist es in mehrfacher Hinsicht zunächst die CDU Schramberg. Als Erstes vorneweg ist die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) keine „lokale Partei“, wie die CDU behauptet, sondern eine Partei, die bundesweit arbeitet und bei der Landtagswahl am 27. März 2011 im Ländle in allen 70 Wahlkreisen antreten wird. Sie stellt bereits den Bürgermeister in Denzlingen (rund 14.500 Einwohner) im Kreis Emmendingen, ist in drei Kommunen und in zwei Kreistagen in Fraktionsstärke vertreten inklusive mit einem Sitz im Parlament der Region Stuttgart. Mit ihrer Aufklärungskampagne gegen das Milliardengrab Stuttgart 21 bzw. gegen den Umbau des jetzigen Stuttgarter Kopfbahnhofs (K 21) zu einer unterirdischen Durchgangsstation (S 21) demonstrierte die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) in den vergangenen vier Wochen jeweils am Mittwochabend ab 19 Uhr in den Städten Schramberg, Rottweil, Oberndorf und Sulz. Daran beteiligten sich insgesamt zwischen 150 und 200 Menschen. Bernd Richter, Vorsitzender im Landes- und im Kreisverband der ÖDP, benannte in seiner Rede die wichtigsten Fakten, warum die ÖDP von Anfang an gegen dieses Projekt ist. Dass der Kopfbahnhof oberirdisch modernisiert und umgebaut werden muss, steht außer Zweifel. Diese Alternative kostet aber gemäß vorhandenen Plänen nur rund 350 Millionen Euro und bietet zusätzlich bessere Chancen für künftige Entwicklungen für den Ausbau des Schienenverkehrs im Großraum Stuttgart. Die Summen für den neuen unterirdischen Bahnhof schwanken dagegen bereits zwischen 5 und 8 Milliarden Euro. In der ersten Demo-Runde ging es primär um die ausufernde Kostenfrage. In der zweiten Runde steht die Verflechtung von Personen aus führenden öffentlichen Gremien wie Stadtrat und Verwaltung Stuttgart, Region Stuttgart, Landtag, Finanzinstitutionen und Firmen im Mittelpunkt. Dabei geht es auch um Nebentätigkeiten von aktuellen und ehemaligen politischen Größen in der Wirtschaft bis hin zu passenden Firmenspenden. Im Mittelpunkt steht also die demokratische Legitimation des Entscheidungsprozesses, die von Ministerpräsident Stefan Mappus, DB-Vorsitzendem Rüdiger Grube und OB Wolfgang Schuster immer wieder betont wird. Die ÖDP ist deshalb am Mittwoch, dem 29. September 2010, wieder um19 Uhr vor dem Rathaus in Schramberg präsent. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind erneut aufgefordert, Plakate mitzubringen und irgendetwas, um eine Minute lang laut den „Schwabenstreich“ zu spielen, also Krach zu machen, damit „denen da oben die Ohren klingen“ und sie besser hinhören, was das Volk für seine Steuern gemacht haben will. Bernd Richter, Landesvorsitzender Ba-Wü und Kreisverbandsvorsitzender im Landkreis Rottweil, Stadt- und Kreisrat von Schramberg Liebe mitdenkenden Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rottweil, des Umlandes und des Landkreises! Wir fangen mit dem Schwabenstreich an und denken an unsere Poltikerinnen und Politiker weit oben, damit sie uns mit unserem Anliegen hören und nicht vergessen. Der Schwabenstreich hat eine lange Tradition. In den Jahren der 1848-er Revolution zogen die Bürger zum Haus des Bürgermeisters oder Ratsherrn, wenn sie nicht mit dessen Entscheidung zufrieden waren und protestierten lautstark, auch mit allen möglichen und unmöglichen Musikinstrumenten. Vermutlich ist die Katzenmusik in der 5. Jahreszeit ein Überbleibsel davon. Das wollen wir jetzt erst einmal üben. So intensiv wie das Thema „Neustrukturierung der drei Krankenhäuser im Landkreis Rottweil“ hat bislang kein anderes Thema die Fraktion beschäftigt. Gemäß den gemeinsamen Aussagen im Aufsichtsrat, in der Lenkungsgruppe und im Kreistag war die Grundlage der gesamten Planung, dass das städtische Krankenhaus Oberndorf zuerst in die Kreis-GmbH übernommen wird, egal, ob sich am Montag, dem 26. Juli 2010 bei der entscheidenden Sitzung der Kreistag für Helios, Mediclin oder die Kommunale Schiene entscheiden würde. Nicht ein einziges Mal war von Kreisrat bzw. Bürgermeister Acker oder den anderen Oberndorfer Kreistagsmitgliedern der Gedanke geäußert worden, dass Oberndorf bei einer der drei möglichen Lösungen „nein“ sagen würde. In der Woche vor dem 26. Juli 2010 ging allerdings das Gerücht, dass die Stadt Oberndorf nicht mitspielen werde, wenn sich eine Mehrheit des Kreistags für MediClin entscheiden würde. Seit dem 3. Februar 2009 wurde unter dem Gesichtspunkt diskutiert und geplant „Drei Häuser unter einem Dach in der Gesundheitszentren Rottweil GmbH“. Das Zusatzgutachten im Sommer 2009 reduzierte das Krankenhaus Schramberg zu einer Portalklinik mit maximal 40 Betten. Das bewirkte einen massiven Widerstand des gesamten Mittelbereichs von Schramberg, vor allem, als die Pläne der Helios-Kliniken bekannt wurden, dass das Schramberger Krankenhaus ganz geschlossen werden solle. Mit Bestürzung stellte sich dann nur einen Tag nach dem Kreistagsbeschluss heraus, dass Oberndorf trotz geregelter ZVK-Frage überhaupt nicht mehr an einer gemeinsamen Lösung interessiert war. Es ist nahe liegend, dass das Ergebnis eines seit März 2010 veranlassten Sondergutachtens die Stadt bewogen hat im Sinne eines maximalen Vorteils für die Stadt Oberndorf, die angestrebte Kreislösung fallenzulassen. Die Stadt Oberndorf ist Eigentümer Ihres Krankenhauses. Sie kann demzufolge souverän über den Verkauf Ihres Krankenhauses entscheiden. Zu kritisieren ist deshalb nicht die Entscheidung als solche, sondern die Rolle und die Argumentation von Oberndorf im gesamten Verfahren. Es ist Fakt, dass aktuell das Oberndorfer Krankenhaus wirtschaftlich und strukturell im Vergleich mit den Krankenhäusern in Rottweil und Schramberg besser positioniert ist. Dies haben ja Gutachten und die Aussagen der privaten Bieter ergeben. Das heißt, Oberndorf hatte im gesamten Ablauf des Verfahrens immer die beste Verhandlungsposition. Dies zeigt auch die Tatsache, dass die Kreisverwaltung wohl zulassen musste, dass Oberndorf als Stadt nach dem Kreistag abstimmen konnte. Bürgermeister Acker war noch bis zum 26.07.10 Mitglied des Aufsichtsrates der Gesundheitszentren. Er hatte also während des gesamten Verfahrens immer Kenntnis über alle strategischen oder finanziellen Diskussionen und Entscheidungen innerhalb der Gesundheitszentren. Umgekehrt war dies allerdings nie gegeben. Die Kreisgremien wussten über interne Oberndorfer Meinungsbildungsprozesse und interne Fakten nie umfassend Bescheid. Insofern ist die Argumentation Oberndorfs, die Diskussionen und Verfahren im Kreistag, der Schramberger Kampf um die Erhaltung des Standortes hätten Vertrauen zerstört und deshalb könne man einer gemeinsamen Lösung nicht mehr zustimmen , nur vorgeschoben. Man will die eigene Verantwortung am Scheitern anderen übertragen. Man will das Recht oder auch die Pflicht, für die eigene Stadt ein maximales Verhandlungsergebnis zu erzielen anderen nicht zugestehen. Dies ist der eigentliche politische Skandal. Schramberg hat in diesem Verfahren nichts anderes versucht. Man hat im Kreistag, dem entscheidenden Gremium, politisch harte Auseinandersetzungen geführt. Mit dem Rücken zur Wand stehend zum Teil zu emotional argumentiert. Schramberg konnte in der entscheidenden Sitzung Ihre Maximalposition, den Verkauf an MediClin, politisch nicht durchsetzen und stimmte als Kompromiss für die kommunale Lösung, einem Konzept dem Oberndorf durch seine prinzipielle Bereitschaft sich an einer kommunalen Lösung zu beteiligen, im Prinzip schon zugestimmt hatte. Oberndorf ist der Souverän des eigenen Krankenhauses, der Stadtrat von Oberndorf zeigt sich aber aber alles andere als souverän im Verfahren. Er ist dem Reiz des Stärkeren erlegen und hat in kommunalpolitischer Arroganz vor allem den Kreistag vorgeführt. Vor Monaten hätten die Oberndorfer Kreistagsmitglieder fairnesshalber informieren müssen, dass sie keinesfalls der kommunalen Schiene zustimmen können, evtl. auch nicht MediClin, sondern vielleicht nur Helios. Das hätte den Entscheidungsprozess beschleunigt. Dies ist nicht geschehen und deshalb schlechter politischer Stil. Antwort auf den Leserbrief von Oberbürgermeister Bross an die Kreisrätinnen 25 Juli 2010 Bildquelle: pixelio.de / Günter Havlena Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Bross, Ihr Schreiben an uns Kreisrätinnen und Kreisräte ist starker Tobak und zeugt von einem unsozialen Egoismus, wie er mir noch von keinem Träger eines öffentlichen Amtes in meinen nunmehr 21 Jahren Mitarbeit im Kreistag und im Stadtrat Schramberg vorgekommen ist. Ihnen ist die Massenentlassung von 364 Menschen und die damit verbundene Problematik für viele Familien völlig gleichgültig. Es ist eigentlich reiner Sarkasmus, wenn Sie Ihre Haltung hinter der verlogenen Formulierung von „wesentlichen Änderungen des Kreiskrankenhauses in Schramberg“ verstecken. Ihre Einstellung bedeutet nicht nur wesentliche Veränderungen, sondern fährt das Krankenhaus in Schramberg schlicht und einfach an die Wand. Mit den Städten und Ortschaften in den drei Landkreisen um Schramberg herum von Alpirsbac h über Hornberg bis St. Georgen bedeutet das für 50.000 bis 60.000 Menschen eine massive Verschlechterung in der Gesundheitsversorgung. Zumindest sind Sie so ehrlich, dass Sie zugeben, dass Sie nur den zukünftigen städtischen Haushalt von Rottweil im Auge haben und dass Sie das Schicksal anderer Mitmenschen in der Schramberger Raumschaft einen Dreck interessiert. Landrat Dr. Michel sprach immer von einer Erhöhung der Kreisumlage von 4 bis 5 Punkten im Falle der kommunalen Lösung. Sie machen gleich 6 Punkte daraus, um eventuell die Kreistagskollegen, die auch in einem Gemeinde- oder Stadtrat im Einzugsbereich der Krankenhäuser von Oberndorf und Rottweil sitzen, schneller auf Ihre egoistische Linie zu ziehen. Diese beiden Häuser verlieren nichts an medizinischer Versorgungskraft im MediClin-Konzept, gewinnen aber noch mehr an Bedeutung im Kaufangebot von Helios. Schramberg verliert mit Helios dagegen alles. Der bis jetzt gültige Kreistagsbeschluss heißt aber immer noch „drei Standorte unter einem Dach“ bei mehr oder weniger gleicher medizinischer Versorgung im gesamten Kreisgebiet. Nichts davon findet sich bei Helios. Vermutlich ist eine höhere Gewinnabschöpfung bei nur zwei Kliniken eher gewährleistet als bei drei Häusern. Die führenden Helios-Leute haben sich das gut ausgerechnet: rund zwei Drittel der Kreisrätinnen und Kreisräte kommen nicht aus dem Schramberger Raum, also bieten wir denen eine Stärkung ihrer beiden Häuser an und lassen eines hinten runter fallen. Wenn der Verkauf an uns durch diese finanzielle Verlockung klappt, entlastet das sowohl den Kreishaushalt als auch die in diesem Bereich entlasteten Gemeindehaushalte, weil es keine kräftige Erhöhung der Kreisumlage gibt. Wer nur materiell motiviert handelt und Euro im Kopf hat, aber wem Moral und Mitmenschlichkeit gleichgültig sind, der lässt sich auf diese Weise durch Helios kaufen. Ich hoffe jedoch, dass sich eine Mehrheit meiner Kreistagskolleginnen und -kollegen weder durch Ihre Haltung noch durch das Helioskonzept einwickeln lässt. Kreisrat der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP), Fraktionssprecher Der Kreisverband Rottweil der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) unterstützt die Aktionsgemeinschaft „www.endlich-abschalten.de und fordert zur Teilnahme an der Kundgebung und Demonstration am Samstag, dem 24.07.2010 um 14 Uhr am Kernerplatz in Stuttgart vor dem Umweltministerium auf. Wir bieten dazu Mitfahrgelegenheit ab dem Autobahnparkplatz Rottweil mit Abfahrt 11.30 Uhr. Kontakt per Telefon 07422/55288 oder e-Mail an bernd.richter [at] oedp-bw [dot] de Die jetzige Bundesregierung will die Laufzeiten der Atomkraftwerke für viele weitere Jahre verlängern statt auszusteigen. Atomkraft ist für die ÖDP keine Brückentechnologie, wie es uns CDU und Ministerpräsident Mappus weismachen wollen. Die Energiewende muss jedoch gegen die vier Energie- und Monopolkonzerne RWE, EON, Vattenfall und EnBW aktiv erkämpft werden. Diese wollen ihre Atomkraftwerke wenn möglich noch viele Jahrzehnte weiter betreiben, um einen täglichen Profit von einer Million Euro pro abgeschriebenem Atomkraftwerk zu kassieren. Die Kosten für die Endlagerung des strahlenden Mülls sollen allerdings wir über unsere Steuern zahlen, vgl. dazu Standort Asse. Die ÖDP will die regenerative Energiewende jetzt, doch der Weiterbetrieb von Neckarwestheim und allen anderen Atomkraftwerken verhindert dies. Die Mehrheit der Bevölkerung will keine weitere Atommüll-Produktion. Nur die beiden Neckarwestheimer Atomkraftwerke produzieren aber schon über 30 Tonnen davon. Er soll zunächst 40 Jahre in Neckarwestheim „geparkt“ werden. Und dann? Ein Endlager in Neckarwestheim? Die Skandale um die sogenannten Endlagerstandorte Morsleben, Asse und Gorleben zeigen, dass das Problem des hochgiftigen und strahlenden Atommülls absolut ungelöst ist. Bei der Windenergie ist Baden-Württemberg das bundesweite Schlusslicht! Systematisch wird deren Ausbau bei uns politisch blockiert. Andere Bundesländer decken bereits einen großen Teil ihres Strombedarfes mit Wind: Niedersachsen zu 23%, Brandenburg 38%, Schleswig-Holstein 40%, Mecklenburg- Vorpommern 41% und Sachsen-Anhalt 47%, Ba-Wü dagegen mit winzigen 0,81%(!). (Quelle dewi) Die Mitglieder des Kreisverbands Rottweil der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) freuten sich bei der letzten Versammlung als Erstes über den Bericht vom letzten Landesparteitag in Freiburg, weil die meisten Rottweiler Anträge zur Bildungspolitik in das landespolitische Programm übernommen wurden. So fordert die ÖDP die Wiedereinführung des 13jährigen Abiturs. Begabtenzüge mit Abitur nach 12 Jahren sollen von den Gymnasien auf Elternwunsch eingerichtet werden dürfen. Schulbezirkel für Grund- und Hauptschulen möchte die ÖDP ganz aufheben, damit Eltern die Wahlfreiheit wie bei Realschulen und Gymnasien bekommen und die Schulen sich stärker profilieren können. Im Universitätsbereich soll eine „Entschulung“ der Bachelor- und Masterstudiengänge stattfinden zugunsten einer größeren Freiheit für Forschung und Lehre. Auch die Forderung nach der Abschaffung der Studiengebühren wurde vom Landesparteitag übernommen. Mit knapper Mehrheit wurde die Forderung verabschiedet, dass Baden-Württemberg als eines der letzten Bundesländer einen Nationalpark erhalten solle neben den sieben Naturparks. Die Bereiche Artenvielfalt, Straßenbau, Landschaftsverbrauch und Wasserwirtschaft sollen endlich in die Naturschutzstrategie des Landes aufgenommen werden, was auch die Naturschutzverbände fordern. Ein Nationalpark fördert nicht nur die Artenvielfalt, sondern ganz entschieden auch den Tourismus in der betreffenden Region des Nationalparks. Bernd Richter, Vorsitzender im Kreisverband Ropttweil der Ökologisch-Demokratischen Pstrongartei / Familie und Umwelt (ÖDP) stellte sich am vergangenen Wochenende beim Landesparteitag in Freiburg zur Wiederwahl als Landesvorsitzender. Im Gegensatz zum Parteitag vor zwei Jahren in Heidelberg gab es keinen überraschenden Gegenkandidaten, für ihn aber eine neue Überraschung. Er wurde einstimmig von den anwesenden 44 Delegierten wiedergewählt. Dieser Vertrauensbeweis sporne ihn an, sich voll und ganz für das nächste große Ziel des Landesverbands einzusetzen: die Landtagswahl am 27. März 2010, sagte er danach. Edeltraud Maier, ebenfalls aus Schramberg, rückte von der zweiten Stellvertreterin zur ersten auf. „Wir werden auch weiterhin als Team gut zusammenarbeiten“, waren ihre Worte vor dem Wahlgang. Bei einer Enthaltung stimmten 43 Delegierte für sie. Aufgrund der Rottweiler Anträge gibt es jetzt Verbesserungen des ÖDP-Programms im Kindergartenbereich, was Gruppengröße (maximal15 Kinder), Überwindung von Sprachbarrieren oder Ausbildung und Bezahlung der Lehrkräfte betrifft. An Schulen müssen Klassen ab einer Größe von 25 zwingend geteilt werden. An sozialen Brennpunktschulen muss es weitere Möglichkeiten geben, um die spezifischen Probleme einzelner Kinder lösen zu können. „Deutschland bzw. das Land darf sich kein Bildungsproletariat leisten“, heißt die ÖDP-Devise. Für Kindergärten und Schulen sind gemäß der ÖDP in allen Regionen „Mobile Reserven“ von pädagogischem Fachpersonal trägerübergreifend einzurichten, was in diversen Schularten im Ansatz vorhanden ist, im Kindergartenbereich aber total fehlt. Bernd Richter eröffnet den Landesparteitag. Einer der zwei Infostände in Freiburg vor dem Landesparteitag. Die anderthalb stündige Aktion brachte 52 Unterstützungsunterschriften. (Weitere Informationen siehe ödp-Landesverband) Vorn - von links: Waltraud Huonker, Ingrid Haaga, Willy Schäuble, Michael Steinäcker, Konstantin Rapp Die Schatzmeisterin vom Ortsverband Schramberg der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) überreichte zusammen mit dem Ortsverbandsvorsitzenden Bernd Richter die Summe von 400.- € an Siegfried Neff für die Lebenshilfe Schramberg. Die ÖDP holt seit etlichen Jahren im Monat Januar die alten Weihnachtsbäume gegen eine Spende von fünf Euro im gesamten Stadtgebiet an der Haustüre ab. Sie werden von Bernd Richter ganz ökologisch zu Komposterde weiterverarbeitet. Die Terminabsprache für das Abholen erfolgt über Telefon, e-Mail oder Fax. Da die ÖDP gemäß ihrer Satzung als einzige Partei keine Betriebs- und Konzernspenden nimmt, bestreitet sie ihre Wahlkämpfe über Privatspenden, staatliche Mittel und Aktionen wie diese. Die eine Hälfte der Einnahmen fließt daher in die Parteikasse, die andere hilft Menschen, die sozial benachteiligt sind und aus eigener Kraft manches Projekt nicht stemmen können. Die ÖDPstrong-Mitglieder wollen nicht egoistisch nur in die eigene Tasche wirtschaften. E. Maier und B. Richter besuchten bei dieser Gelegenheit das Antonie Maurer Wohnheim, schauten sich in einer der Wohngemeinschaften um und sind überzeugt, dass das Geld der Weihnachtsbaumaktion der letzten drei Jahre bei der Lebenshilfe gut angelegt ist. Der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ÖDP) wählte im Gasthaus Rössle in Rottweil die vier Delegierten der ÖDP-Bundesparteitage für die nächsten zwei Jahre. Der Mitglieder stärkste Kreisverband, in diesem Falle Rottweil, lud dazu ein. Einstimmig wiedergewählt wurden die bisherigen Delegierten Bernd Richter und Edeltraud Maier aus Schramberg (Landesvorsitzender und 2. Stellvertreterin), Verena Föttinger aus Winzeln (Ex-Landesvorsitzende) und Volker Kreuzberger aus Dürbheim (Landtagswahlkandidat im Wahlkreis Tuttlingen/27. März 2011). Ersatzdelegierte bleiben Gertrud Martin aus Villingen (Ex-Kreisvorsitzende)und Gisela Spadinger aus Rottweil (Mitglied im Kreisvorstand) Mehrfach ist schon gesagt worden, dass uns die Kürzungen, die wir vornehmen müssen, sehr schwer gefallen sind hier im Gremium, weil sie unangenehme Folgen für uns alle in der Stadt haben. Diese Situation haben nicht wir verschuldet, sondern sie ist eine Folge der großen Weltpolitik. Eine für uns unüberschaubare Zahl von habgierigen und verantwortungslosen Bank- und Konzernmenschen konnte den Hals nicht voll genug kriegen, sie trieben mit der überall bejammerten Finanzkrise die unübersehbare Gier nach Gewinn auf Kosten von anderen im weltweit herrschenden neoliberalen Raubtierkapitalismus auf die Spitze. Dieses Sahnehäubchen, dass sie mit der sogenannten Finanzblase oben drauf gesetzt haben, müssen wir nun auf unterster Ebene in unseren Gemeinden ausbaden. Steuerzahlerin und Steuerzahler werden gemolken und müssen den Gürtel enger schnallen. So einfach ist das. So beschneiden wir bedauerlicherweise die Budgets unserer Schulen, wir bieten einen Ausbildungsplatz weniger in der Verwaltung an und eine im Bereich des Tourismus über die Bildungsakademie. Dazu übernehmen wir unmittelbar nach der Ausbildung zunächst nur noch diejenigen, die wir dringend brauchen. Es gibt keine befristete Übernahme mehr. Allerdings sind wir uns einig, dass wir wieder großzügiger sein wollen, sobald sich die Situation zum Besseren wendet. Das betrifft auch viele kleine andere Punkte, von denen ich stellvertretend nur die öffentlichen WC’s nennen möchte, die wir im Stadtgebiet hier im Tal zumindest im Winter geschlossen halten wollen. Dasselbe trifft auf die Sauna in Tennenbronn zu oder das Gemeindeblatt in Waldmössingen. Das sehen wir auch so bei der Erhöhung der Steuern, inklusive der Hundesteuer, da ein Hund oder auch ein anderes Haustier bei etlichen Menschen der einzige Gesprächspartner während des Tagesablaufs ist. Die überproportionale Kürzung bei der ziemlich neugeschaffenen Verwaltungsstelle für bürgerschaftliches Engagement und vor allem beim Frauenbeirat schmerzt und ärgert uns. Auch die Kürzungen bei Organisationen wie beispielsweise das BAZ, Frauen helfen Frauen oder der Elisabethenverein wollten wir überhaupt nicht haben. Wir freuen uns aber, dass z. B. die Projekte zur Offenhaltung der Landschaft, die einen großen Einfluss auf den Tourismus als wirtschaftlichem Standbein für viele dem Sparstift noch nicht zum Opfer gefallen ist. Andererseits hoffen wir aber, dass die Krise auch kreative Kräfte wachsen lässt, was die Einnahmenseite der Stadt stärken könnte. Wir denken dabei an die Vermietung von günstig gelegenen Dächern von städtischen Gebäuden an investitionswillige Mit-menschen, um Solarstrom zu erzeugen. Es ist bedauerlich, dass eine Mehrheit hier im Gremium vor gar nicht langer Zeit einen auswärtigen Investor abgelehnt hat, der das Dach der Grund-, Haupt- und Werkrealschule Sulgen für so ein Projekt pachten wollte. Vielleicht finden sich noch weitere Standorte für Windkraftwerke, wenn wir in Baden-Württemberg von der vorherrschenden engen Sichtweise abrücken. Wir sind so ziemlich das Bundesland, das ganz schlecht da steht, was die Windausbeutung betrifft. Bedauerlich ist es, dass wir nicht beim Aufkauf von Grundstücken weniger ausgeben wollen als es bisher vorgesehen ist. Für den Haushalt hat es eher nur eine optische Bedeutung, es zeigt unseren Sparwillen dem Präsidium in Freiburg gegenüber. Die ÖDP-Fraktion wird dem Sparpaket ebenfalls zustimmen. Der Kreisverband Rottweil der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ödp) wählte bei der letzten Mitgliederversammlung am 18. März 2010 den gesamten Kreisvorstand neu. Bernd Richter bleibt erster Vorsitzender, Volker Liebermann sein Stellvertreter und Edeltraud Maier die Schatzmeisterin. Alle drei sind aus Schramberg. Die Schriftführerin Gisela Spadinger aus Rottweil gab nach 12 Jahren ihr Amt ab. Ihre Nachfolgerin ist Nicole Rüber-Bläsing, ebenfalls aus Rottweil, die in früheren Jahren schon als Beisitzerin Mitglied im Vorstand mitgearbeitet hat. Die Würdigung ihrer Arbeit erfolgt in der nächsten Versammlung, da G. Spadinger aus persönlichen Gründen nicht teilnehmen konnte. Insgesamt ist der Kreisvorstand größer geworden, da sich Gisela Spadinger bereit erklärt hatte, in Zukunft als Beisitzerin im Vorstand mitzuarbeiten. Neu als Beisitzer im Vorstand ist Rolf Stangl aus Aichhalden. Wiedergewählt wurde außerdem Christof Stocker aus Lauterbach. Ohne jede Quotenregelung in der ödp ist das weibliche Geschlecht mit drei Frauen bei vier Männern sehr stark vertreten. Insgesamt 21 ehrenamtlich tätige Frauen und Männer arbeiteten am Sammeltag von acht Uhr morgens bis drei Uhr nachmittags. Die Hälfte des Erlöses geht wieder an die „Haiti Hilfe Schramberg“, denn Haiti war schon immer eines der ärmsten Länder der Welt, doch seit dem Erdbeben im Januar dieses Jahres sind die Zustände um ein Vielfaches katastrophaler geworden. Das Elend ist für uns in Deutschland fast unvorstellbar. Jeder kann mithelfen und Gutes tun, ohne eigenes Geld in die Hand zu nehmen. Er muss nur die blaue Tonne ungenutzt stehen lassen. Die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp) selbst nimmt als einzige Partei keine Firmenspenden und finanziert auf diese Weise zum Teil ihre Wahlkampfkosten. Sie will keine „gekaufte Politik“. Mit vier Fahrzeugen sammelten Helferinnen und Helfer der Ökologisch-Demokratischen Partei / Familie und Umwelt (ödp) in Sulgen, Schönbronn und Heiligenbronn das vor den Häusern bereit gelegte Altpapier ein. Alle freuten sich, wenn schon gut vorsortiert war, wenn nicht, sortierten viele fleißige Hände nach. Das Ziel der 20 Tonnen wurde mit 19,6 Tonnen knapp verfehlt, erfreulich ist die leichte Steigerung bei Zeitung, Werbung und Illustrierten von 14,7 auf 14,9 Tonnen. Die ödp bittet darum, Zeitungen, Illustrierte, Prospekte, Kataloge, Telefonbücher wenn möglichst von den anderen Papiersorten getrennt zu sammeln. Sie müssen nicht gebündelt werden, sondern können in Schachteln gesammelt und am Sammeltag so Regen geschützt wie möglich vor acht Uhr gut sichtbar am Gehweg bereit gestellt werden. Die Schachteln selbst werden mit den anderen Papiersorten wie Einkaufstüten, Briefen, Umschlägen, Mondaminpackungen oder Geschenkpapier und allen weiteren angelieferten Kartonagen entsprechend getrennt in einem anderen Container versorgt. Es wird nur Material aus Haushalten gesammelt. Wer Schachteln verwendet, erspart sich das Bündeln. Falls gebündelt wird, wenn möglichst nur Schnüre verwenden – bitte keine Klebstreifen, keinen Draht und keine Strumpfhosen. Fotograf: Dieter Schütz Quelle:Pixelio Wie jedes Jahr sorgen auch dieses Mal die Grundschulempfehlungen vielerorts für Streß und Schulverdruß, für viele Kinder auch für ein vorzeitiges Ende einer unbeschwerten Kindheit. Dabei wäre die Lösung so einfach: Bereits seit Jahren wird von einer Rektoreninitiative, unterstützt von Eltern und Lehrern, ein längeres gemeinsames Lernen mindestens bis zur 6. Klasse gefordert. In der Landesregierung stellt man sich aber weiter taub. (weiter siehe Themen: Leserbriefe) Fotograf: Andrea Kusajda Quelle:Pixelio Anrufbus läuft super – aber bitte nutzen Sie ihn nicht! Erfreulich, dass unsere Kreistagsabgeordneten allesamt ihre Wahlversprechen wahr machen und sich weiterhin für den Erhalt des abendlichen Anrufbusses einsetzen wollen. Seit der Neuordnung des Systems im Dezember 2009 und des damit verbundenen deutlich zuverlässigeren Betriebs sind die Nutzerzahlen schon in den ersten Wochen merklich angestiegen. (weiter siehe Themen: Leserbriefe) Stuttgart, 24.02.2010. Die nächste große Kundgebung gegen den Weiterbetrieb des Blocks I des AKW Neckarwestheim findet am 21. März 2010 vor den Toren des Kernkraftwerks. weiterlesen Landesvorsitzender Bernd Richter, der die Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp) seit 1989 im Kreistag Rottweil und im Stadtrat in Schramberg vertritt, will öko-demokratische Politik in den Landtag in Stuttgart einbringen. Helfen wird ihm dabei seine stellvertretende Mitkandidatin Selma Müller, ödp-Kreisrätin aus Villingendorf seit 1999. Beide wurden am Montag, dem 22.Februar 2010 in einer Kreismitgliederversammlung in Schramberg-Waldmössingen ohne Gegenstimmen gewählt. (Ausführlicher Bericht siehe Landtagswahl) Ökologisch-Demokratische Partei /Familie und Umwelt (ödp) dies ist die erste Haushaltsrede der Fraktion „Ökologisch-Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ödp)“, weiterlesen Voraussichtlich im Januar oder Februar 2010 wird das EU-Parlament endgültig über den Entwurf der neuen EU-Tierversuchs-Richtlinie entscheiden - und damit über die Zukunft von Millionen “Versuchstieren” in der EU. Der jetzige Entwurf enthält leider viele Verschlechterungen für die Tiere im Vergleich zur ersten Fassung. Um jetzt die Parlamentarier mit allem Nachdruck aufzufordern, diese Verschlechterungen zu verhindern, haben wir eine Online-Briefaktion an die EU-Abgeordneten vorbereitet. Bitte machen Sie mit! Für jeden Teilnehmer werden wir einen Brief ausdrucken und in einer medienwirksamen Aktion in Brüssel den Politikern überreichen.Stuttgart 21 bremst aus
Aufruf zur Mithilfe für eine erfolgreiche Landtagswahl am 27. März 2011

das neue Jahr hat angefangen und die Landtagswahl am 27.03.2011 kommt mit Riesenschritten auf uns zu.
Dafür gibt es noch sehr viel zu tun!
Lessingweg 15/1
Tel.: 07422/55288 Fax: 07422/55287
e-Mail: bernd.richter [at] oedp-bw [dot] deSWR-Fernsehinterview am 9.12.10 mit dem neugewählten Bundesvorsitzenden der oedp Sebastain Frankenberger
ausgestrahlt und moderiert von Clemens Bratzler. Die Sendung besteht aus
verschiedenen Beiträgen zu unterschiedlichen politischen Themen und einem
Schwerpunkt-Thema. Diesen Donnerstag, 9.12.10, geht es darin um die Frage
"Bürger an die Macht?". Der Sendungsschwerpunkt ist ca. 15 min lang und
besteht aus Gesprächsteilen mit Ihnen (Sie sind einziger Gesprächsgast) und
zwei kurzen Filmbeiträgen zum Thema Bürgerbeteiligung. Außerdem Bestandteil
der Sendung: unsere "Wohnzimmerkonferenz", vier Bürger sind übers
Internet / Webcam in die Sendung geschaltet und können Fragen stellen. Wenn
Sie mögen, können Sie sich auch im Internet über die Sendung und vergangene
Themen informieren unter www.zur-sache-bw.de.Ökologisch Demokratische Partei / Familie und Umwelt (ÖDP)
Wechsel der Demo-Termine gegen Stuttgart 21 von Mittwoch auf Samstagnachmittag verlegt
Leserbrief zu "CDU-Stadtverband will "Stuttgart 21" live vermitteln" vom 4.10.2010 von Rolf Stangl
Leserbrief zu "CDU-Stadtverband will "Stuttgart 21" live vermitteln" vom 4.10.2010 von Verena Föttinger
Ein unsinnigeres Argument als das des Schramberger CDU-Stadtverbandes, die ÖDP setze die Zukunftsfähigkeit des Landes aufs Spiel, indem sie die Argumente gegen Stuttgart 21 aufs Land trägt, habe ich schon lange nicht mehr gehört! Stellungsnahme des Landesvorsitzenden der ÖDP Bernd Richter zum Leserbrief "CDU-Stadtverband will
Stuttgart 21 live vermitteln" vom 4.10.2010
Vier-Wochen-Bilanz zu Stuttgart 21
Rede bei der Demonstration in Rottweil am 8. September 2010, 19 Uhr
Neustrukturierung der drei Krankenhäuser im Landkreis Rottweil
und -räte zur Krankenhausdebatte

!!!!! Aufruf zur Teilnahme und Demonstration gegen Atomkraft !!!!!
Wann: Samstag 24.07.2010 in Stuttgart vor dem Umweltministerium

Bericht von der Kreishauptversammlung, vom 05.07.2010 in Seedorf
Bei dem Bericht über das Geschehen im Kreistag debattierten die Mitglieder heiß über die Situation der Krankenhäuser. Es schälte sich eine große Skepsis gegenüber der Privatisierung heraus, denn es wurde befürchtet, dass vor allem nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten behandelt und verfahren wird.
Die Versammlung verabschiedete drei Anträge an den Landesparteitag im Oktober in Stuttgart. Ein Antrag fordert die Landesregierung auf, das Polizeigesetz so schnell wie möglich so zu ändern, dass Städte und Gemeinden an Brennpunkten ein allgemeines Alkoholverbot erlassen können.
Die Stadt Freiburg hatte dies getan, aber der Verwaltungsgerichtshof Baden Württemberg hat das Verbot mangels gesetzlicher Grundlage kassiert. Die FDP sieht in so einer Maßnahme eine Beschneidung der Bürgerrechte und blockiert die Änderung, die ÖDP meint dagegen, dass die Belästigungen, Pöbeleien und körperlichen Angriffe von Betrunkenen auf Anlieger und Passanten eine stärkere Beschneidung der Bürgerrechte dastellen. Außerdem würde so eine Gesetzesänderung der Polizei ihren Dienst um ein Vielfaches erleichtern.
Im dritten Antrag soll der Landesparteitag die Landesregierung auffordern, verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen, dazu so schnell wie möglich aus der völlig veralteten Produktion der Kernenergie aussteigen und Druck auf die EnBW ausüben, die ältesten Kernkraftwerke, allen voran Neckar Westheim, umgehend vom Netz zu nehmen. Die ÖDP sieht in der Kernenergie keine Brückentechnologie, sondern die gefährlichste Energiegewinnung überhaupt. Die Restmüllpropblematik und Endablagerung ist nirgends gelöst, Asse II verdeutlicht den ganzen Irrsin. Die inzwischen in mehreren Studien nachgewiesenen erhöhten Fälle von Blutkrebs vor allem bei Kindern in der Umgebung der KKW's sprechen zusätzlich für ein Abschalten. Die ÖDP argumentiert, dass die Mehrheit der Bevölkerung keine Mogelpackungen der Politik mit den vier Monopol-Strom-Giganten in Deutschland will, da diese mit jedem weiteren Produktionstag rund eine Million Euro zusätzlich pro Kraftwerk verdienen.Bernd Richter einstimmig zum
Landesvorsitzenden der ödp gewählt

Der Kreisverband Rottweil war mit seinen Anträgen zur Bildungspolitik wie schon im letzten Jahr erneut sehr erfolgreich. Bildungspolitik soll zu einem der Schwerpunktthemen werden. Der Landesverband fordert auf Antrag des Kreisverbands Rottweil die volle Aufhebung der Schulbezirke für alle Schularten und die Abschaffung des Turbogymnasiums G 8. Gesonderte Begabtenzüge sollen aber das Regelabitur von 13 Jahren aBürger an die Macht?uf 12 Jahre verkürzen können. Im Universitätsbereich will die ÖDP die Entschulung der völlig überfrachteten Stundenpläne in den Bachelor- und Masterstudiengängen erreichen. Außerdem will sie die Studiengebühren von 500.- € pro Semester voll abschaffen.

<strong>Spende an die Lebenshilfe in Schramberg

Hinten - von links: Bernd Richter, Siegfried Neff, Edeltraud Maier, Willy Schäuble, Eberhardt Pietsch und Betreuerin Petra KohlmannWahl der Delegierten der ÖDP für den Bundesparteitag
Danach wurde das Sammeln der Unterstützungsunrterschriften in den drei Kreisverbänden organisiert, damit die ÖDP in allen Wahlkreisen erfolgreich zur Landtagswahl am 27. März 2011 antreten kann.
In der sich anschließenden Diskussionrunde kritisierten die ödp-Mitglieder vor allem die Haltung von Stefan Mappus in der Frage des Ausstiegs aus der Atomenergie und sein stures Festhalten an dieser risikoreichen Energieform. Auch äußerten sie sich enttäuscht darüber, dass sich hinsichtlich des Ausbaus der wichtigen ICE-Bahnstrecke Stuttgart-Singen immer noch nichts tut.ÖDP-Fraktion Haushaltskonsolidierung 29. April 2010
Kreisvorstandswahlen vom 18.März 2010

Im zweiten Teil des Abends verabschiedete die Versammlung sieben Anträge zur Bildungspolitik an den nächsten Landesparteitag in Ergänzung zum jetzigen landespolitischen Programm. Danach soll Bildung ein Schwerpunktthema im Wahlkampf werden. Außerdem fordert die Rottweiler ödp längeres gemeinsames Lernen bei verstärkter individueller Förderung in den ersten sechs Schuljahren. Die Entscheidung über den Besuch in die weiterführenden Schulen sollen die Eltern treffen dürfen in Zusammenarbeit mit den betroffenen Lehrern. Das stärkt die Chancengleichheit und die Erziehungskraft der Eltern, gibt ihnen aber auch das Recht, über die Laufbahn ihrer Kinder zu entscheiden wie es in anderen Bundesländern längst üblich ist. In einem weiteren Antrag fordert der Kreisverband die Aufhebung der Schulbezirke für die Grundschulen und die neuen Werkrealschulen. Für das Gymnasium wünscht sie die Beibehaltung von G 9 und will G 8-Züge nur für gesonderte Begabtenzüge. An den Universitäten möchte die ödp aufgrund der misslungenen Einführung der Bachelor- und Masterstudiengänge eine Entschulung der Stundenpläne, um mehr Forschungsfreiheit und eine universellere Bildung der Studentinnen und Studenten zu ermöglichen. Der letzte Antrag fordert die Abschaffung der Studiengebühren (500.- Euro pro Semester), um einer sozialen Ausgrenzung entgegenzuwirken.
Ergebnis der Altpapiersammlung für die Haitihilfe Schramberg und ödp


Die ödp sammelt alle vier Monate in Sulgen, Schönbronn und Heiligenbronn Altpapier.
Der nächste Sammeltermin ist am Samstag, dem 10. Juli 2010Grundschule und dann???

Leserbrief von Rolf StanglAnrufsammelbus

Leserbrief von Rolf StanglSonntag, 21. März 2010 Kundgebung in Neckarwestheim - Bündnisaktion mit starken Partner
Bernd Richter heißt der Direktkandidat der ödp im Wahlkreis Rottweil
Selma Müller wurde als Stellvertreterin gewählt

Haushaltsrede 2010 der Fraktion der ödp
am 28. Januar 2010EU Tierversuchs-Richtlinie
Brief an die EU-Abgeordneten- bitte machen Sie mit!
Hier geht’s zur Briefaktion: www.tierrechte.de
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