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Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) in Baden-Württemberg kritisiert die Haltung von Ministerpräsident Günther Oettinger, die Kürzungen im Nahverkehr nicht durch das Land aufzufangen. Jegliche Streichung von einzelnen Verbindungen wird das mühsam erreichte Nahverkehrsniveau wieder zunichte machen. „Wenn es den Ländern nicht gelungen ist, die Bundesregierung von der Einsparung abzubringen, darf jetzt nicht der Schwarze Peter an die Bevölkerung weitergegeben werden. Man kann weder in den ländlichen Regionen noch in den Ballungsräumen auf Verbindungen verzichten", so der Landesvorsitzende und Rottweiler Kreisrat Bernd Richter. Wer wie Verkehrsstaatssekretär Köberle vor allem in den Ballungsräumen am Abend und an den Wochenenden das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs kürzen möchte, nimmt einen weiteren Anstieg des Autoverkehrs in Kauf. Gerade im Hinblick auf die Feinstaubdiskussion ist dies der völlig verkehrte Ansatz. Können die Einsparungen nicht über Wettbewerb und Ausschreibungen und die Zusammenlegung von Verkehrsverbünden aufgefangen werden, muss innerhalb des Verkehrshaushalts umgeschichtet werden, fordert die ödp.
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