Kreisverband Rottweil

Bundestagswahl mit der Familienpartei

Zu einer Auswertung der Bundestagswahl trafen sich die Mitglieder und Aktiven der Familienpartei mit dem Vorstand des Kreisverbands der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) am vergangenen Dienstag in Schramberg. „Wir wollen einen Zusammenschluss der beiden Parteien erreichen. Diesem Ziel diente der Verzicht der ödp auf einen Wahlantritt bei der Bundestagswahl zugunsten der Familienpartei," so ödp-Kreisvorsitzender Bernd Richter. Mit dem Wahlergebnis wird die FAMILIEN-PARTEI dem kürzlich von der Financial Times Deutschlands geprägten Ruf als "Star unter den Kleinparteien" vollauf gerecht. Sie platzierte sich mit einer Beteiligung in nur 10 Prozent der Direktwahlkreise mit ihrer Erststimmenzahl bereits auf den achten Platz von 32. Mit ihrer Zweitstimmenzahl kam sie bereits auf Platz 10 von insgesamt 25 antretenden Parteien und Einzelbewerbern. Sie erreichte damit eine Spitzenposition als echte nichtextreme Wahlalternative direkt hinter den etablierten Bundestagsparteien. Unter Berücksichtigung der geringen Anzahl der Bundesländer, in denen die FAMILIEN-PARTEI antrat, bekommt diese Aussage noch mehr Gewicht.

Die gegenseitige Unterstützung hat sich im Wahlkreis Rottweil-Tuttlingen besonders bewährt. Wie der Landesvorsitzende der Familienpartei Volker Pitz aus Karlsruhe in einem Gratulationsschreiben mitteilt, hat die Direktkandidatin der Familienpartei Verena Föttinger nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch bundesweit das beste Ergebnis aller Direktkandidatinnen und -kandidaten eingefahren, in ihrem Heimatort sogar 10% der Erststimmen. Verena Föttinger bedankte sich bei allen, die sie gewählt und vor allem im Wahlkampf unterstützt haben.

Das Wahlergebnis sieht sie als Auftrag, auch weiterhin mit allen Kräften für die Interessen der Familien einzutreten. „Wir werden uns in der ödp für die Familien stark machen und im Wahlkampf mit kritischem Blick begleiten, ob die neue Regierung in der Lage ist, die Bedingungen für Familien entschieden zu verbessern," so ödp-Mitglied und Ex-Landesvorsitzende Verena Föttinger. „Das noch zarte Pflänzchen der Familienlobby muss massiv gestärkt werden, damit Menschen in unserem Land überhaupt bereit sind, Kindern das Leben zu schenken, und damit sie Kindern eine gute Zukunft geben." Verena Föttinger ist bereits seit Juli als Direktkandidatin im Wahlkreis Schwarzwald-Baar nominiert.  Dort will sie das neue Projekt "Kinderland" der Landesregierung von Baden-Württemberg kritisch ins Visier nehmen und nach dessen familienpolitischer Substanz hinterfragen.