Kreisverband Rottweil

ödp tritt nicht zur Bundestagswahl an und empfiehlt stattdessen Familien-Partei

Richter: „Wir konzentrieren uns auf die Landtagswahl 2006"

Die ödp wird nicht zur Bundestagswahl antreten. „Diese Pause bedeutet aber nicht, dass wir in unserer Aktivität nachlassen", betont Landesvorsitzender Bernd Richter. Stattdessen will sich die ödp neben der tagesaktuellen Arbeit vor Ort mit voller Kraft auf die Landtagswahl am 26. März 2006 hinzuarbeiten. Hierzu sind bereits in der Hälfte der baden-württembergischen Wahlkreise die Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt. Das Ziel ist, wenn möglich in allen 70 Wahlkreisen anzutreten.

Die ödp empfiehlt ihren Wählerinnen und Wählern, bei der Bundestagswahl am 18. September mit der Zweitstimme die Familien-Partei zu wählen, die bei der letzten Landtagswahl im Saarland mit Unterstützung der ödp drei Prozent erreicht hat. Bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird die Familien-Partei die Kandidatur der ödp nach besten Kräften unterstützen. „Mit keiner anderen Partei haben wir so große inhaltliche Übereinstimmungen", so Richter. Beide Parteien fordern, „die Benachteiligung der Familien zu beenden" und eine Aufwertung der Familienarbeit durch Einführung eines Erziehungsgehalts zu verwirklichen. Für die nächsten Jahre ist eine Vertiefung der Zusammenarbeit mit Zielrichtung einer gemeinsamen Partei geplant.

Die ödp habe die Erfahrung gemacht, dass sie bei Landtags-, Europa- und Kommunalwahlen deutlich besser abschneide als bei Bundestagswahlen, erklärt Richter: „Manchmal muss man einem Hindernis ausweichen, wenn man es nicht überspringen kann. Stattdessen werden wir unsere personellen und finanziellen Kräfte auf die nächsten erreichbaren Ziele konzentrieren".

Weitere Infos unter www.familienpartei.de.

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