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Am vergangenen Sonntag, den 14. September 2003 öffnete der Ortsverband Schramberg der Ökologisch-Demokratischen Partei (ödp) in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken unter dem Motto &8222;Aller guten Dinge sind drei&8220; ein letztes Mal in diesem Sommer den Wasserturm in Sulgen. Es herrschte eitler Sonnenschein und es gab eine gute Sicht auch in weiter entfernt liegende Regionen von Schwarzwald und Schwäbischer Alb. Schon um elf Uhr bei Öffnung drängten knapp drei Dutzend Erwachsene und Kinder nach oben und genossen den Ausblick. Durchgehend bis 17 Uhr gab es ein ständiges Kommen und Gehen, immer wieder waren dreißig bis vierzig Menschen oben im Turm und suchten mit bloßen Augen oder kleinen und großen Ferngläsern ausgerüstet die nähere und weitere Umgebung nach speziellen Einzelheiten ab. Die Fenster waren zur Zufriedenheit aller erneut geputzt worden, trotzdem freuten sich viele, dass sie auf Wunsch bei offenen Fenstern filmen und fotografieren konnten, um die Spiegelung im Glas zu vermeiden.
Die am weitest gereisten Besucherinnen und Besucher kamen aus Hamburg, Dresden und München, aber auch die nahe Schweiz war erneut vertreten. Edeltraud Maier, Roland Heimann und Bernd Richter vom Ortsverband, die die Aufsicht führten, merkten bald, dass bei diesem dritten Mal die Besucherzahlen der beiden Sonntage davor wohl noch übertroffen würden. Gemäß der locker geführten Statistik bestätigte sich dies auch um 17 Uhr. Alle Beteiligten waren stolz auf die Idee, den bislang nur selten zugänglichen Wasserturm für die Menschen aus Schramberg und Umgebung zugänglich gemacht zu haben. Für die meisten hat sich dadurch ein Jahre lang gehegter Wunsch erfüllt. Die ödp hatte durchaus mit ein paar Dutzend Besucherinnen und Besuchern pro Öffnungstag gerechnet, dass aber schon am ersten Sonntag über 370 Menschen kamen, am zweiten mit über 380 sogar ein paar mehr, darüber waren alle sehr erstaunt. Dass jedoch beim dritten Mal fast 500 kamen, nämlich 495, das übertraf alle Erwartungen. Die Besucherzahl aus Sulgen ging dabei von zwei Drittel auf gut die Hälfte im Vergleich zur Gesamtzahl zurück. Erneut kamen wie von der ödp ursprünglich gedacht viele Familien mit Kindern. Letztere machten gut ein Drittel aus. Dafür erschienen an diesem letzten Sonntag deutlich mehr Menschen aus der Talstadt, nämlich dreimal so viele wie beim ersten Mal, insgesamt sechzig.
Der Rest kam wie an den beiden Sonntagen davor aus der näheren und weiteren Umgebung, ein älteres Ehepaar nutzte das schöne Wetter zu einem Radausflug aus Winzeln, aus der Talstadt machten ein paar nicht so ganz Weg- und Stegkundige zu ihrer eigenen Überraschung einen kleinen Umweg über die Hutneck, um dann trotzdem zufrieden die Aussicht vom Wasserturm über das Umland zu genießen.