Kreisverband Rottweil

Freiburger Appell

Der Kreisverband Rottweil der "Ökologisch-Demokratischen Partei" schließt sich der Aktion "Freiburger Appell" an.

Sie geht von niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten aller Fachrichtungen aus, die sich in der "Interdisziplinären Gesellschaft für Umweltmedizin e. V. ("IGUMED") zusammengeschlossen haben. Tag für Tag erleben sie die Auswirkungen von gepulsten Mikrowellen durch die 1992 eingeführte und inzwischen flächendeckend vorhandene Mobilfunktechnologie, der sich heute praktisch niemand mehr entziehen kann. Auch schnurlose Telefone nach DECT-Standard gehören dazu.

Diese Ärzte fühlen sich als Anwälte ihrer Patienten. Im Interesse aller Betroffenen, deren Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit derzeit in ihren Augen aufs Spiel gesetzt wird, appellieren sie durch eine Unterschriftenaktion an die Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen, endlich aktiv zu werden.

Dazu gibt es eine allgemeine Unterschriftenaktion an die Bundesregierung, den Bundespräsidenten und den Petitionsausschuss (Frist etwa 12.12.02) und an den Petitionsausschuss der EU mit der Vorlagefrist Anfang 2003.

Die ödp im Landkreis Rottweil unterstützt diese Aktion und fordert alle verantwortungsbewussten Bürgerinnen und Bürger auf, Druck auf die Politik auszuüben und sich mit einer Unterschrift zu beteiligen. Die Unterschriftenlisten mit dem vollständigen Anforderungskatalog von den Igumed - Ärzten können entweder beim Kreisvorsitzenden Bernd Richter per Tel. 07422/55288 und Fax 07422/55287 oder über die Homepage www.oedp-rottweil.de angefordert werden.

Mehr Informationen erfahren Sie unter
http://www.elektrosmognews.de/aerzte.doc
oder
http://elektrosmognews.de/support.doc
oder
http://elektrosmognews.de/Freiburger_Appell.pdf

Gefährdet sind besonders Schwangere, Kinder, Heranwachsende, alte und kranke Menschen. Beunruhigend ist für die Mediziner und Medizinerinnen, dass deutsche Gerichte bis hin zum Bundesverfassungsgericht  die Gefährdung nur als „rein hypothetisch" betrachten. Nicht zu übersehen ist für sie die steigende Anzahl chronisch Kranker auch als Folge einer unverantwortlichen Grenzwertpolitik, die sich dem Diktat einer längst als gefährlich erkannten Technologie unterwirft. Sie wissen, dass der Mobilfunk nicht mehr abgeschafft werden kann, denn das Rad der Geschichte lässt sich nicht zurückdrehen. Mit ihrer Aktion wollen sie die Bevölkerung nicht nur vor den Kurzzeitfolgen dieser recht modernen Technologie schützen, sondern vor allem vor den immer deutlicher werdenden Langzeitauswirkungen. Sie können Mobilfunk nicht verbieten, stellen aber einen Katalog mit Sofortmaßnahmen und Übergangsregelungen auf.

So wollen sie vor allem eine massive Reduzierung der Grenzwerte, wie es sie in anderen Ländern bereits gibt. Sie fordern aber z. B auch ein Mitspracherecht der Bevölkerung und der Gemeinden bei der Standortplanung der Antennen und eine intensive Aufklärung über die Gesundheitsrisiken von elektromagnetischen Feldern in sensiblen Bereichen wie Kinderzimmern, Kindergärten, Krankenhäusern, öffentlichen Gebäuden bis hin zu Verkehrsmitteln.